Die Regulations-Psychologie und der Lüscher-Würfel

Im Jahre 1953 als er sich zur Erholung von einer Nierenoperation für zwei Wochen in einem Berghotel aufhielt, gelang ihm der wichtigste Fortschritt beim Konzept seiner Regulations-Psychologie: Er erweiterte das bisher zweidimensionale System in ein vierdimensionales und stellte es im Modell eines Würfels (eigentlich einer Kugel) dar.

Unterricht

Auszüge aus seiner Habilitationsarbeit "Philosophische Anthropologie, Psychologie und Kultur", wurden 1953 im Jahrbuch der Psychologie (Rascher-Verlag, Zürich) veröffentlicht.

Auf Grund dieser Schrift erhielt er (1956) im Alter von 33 Jahren eine Professur für Psychologie in Amsterdam.
Sein 8-Farben-Test wurde 1969 jahrelang Bestseller in den USA und war 1971 monatelang in Deutschland auf der Bestsellerliste, in der Folge wurde er in 29 Sprachen übersetzt.
Max Lüscher hielt Vorlesungen an zahlreichen Universitäten in West- und Osteuropa, 1980 an der Medical School und an der psychologischen Abteilung der Yale University USA, später an den Universitäten Rom, Santiago de Chile sowie Melbourne, Australien. Ausserdem unterrichtete er die Psychologie der Formen und der Farben an der staatlichen Hochschule für Gestaltung in Linz, Österreich von 1978 bis 1990.

Therapie

Da die Lüscher-Color-Diagnostik auf den logisch definierten System-Kategorien der Regulations-Psychologie basiert und deshalb ein ganzheitliches System ist, war es ihm möglich, aus der objektiven Diagnose-Struktur erstmals eine logisch abgeleitet Therapie-Strategie festzulegen. Er konnte die Therapie-Strategie auf mentale und unter Mithilfe von Spezialärzten auch auf psycho-vegetativ wirkende Methoden anwenden, um zum Beispiel das geeignete Psychopharmakon zu finden. Im Jahre 1990 fand Lüscher den Weg, um die homöopathischen Mittel der Farbwahl zuzuordnen. Dank der Kompetenz des Schweizer Arztes Dr. med. Bruno Weber gelang es in der Folge, die Struktur der homöopathischen Mittel mit einem genauen Farbcode von 4 bis 12 Stellen zu definieren und dadurch einen hochdifferenzierten und direkten Hinweis auf das geeignete Mittel zu schaffen. Ausserdem gelang es im Jahre 2000 mit den Miasmen von Hahnemann, die mit dem Würfel-Modell der Regulations-Psychologie genau übereinstimmen, eine logische Systematik der homöopathischen Mittel zu entwickeln.

Weitere Bereiche der Regulations-Pschologie

In den letzten Jahrzehnten hat Max Lüscher seine Regulations-Psychologie ausser auf Farben auch auf andere emotionale Bereiche angewendet: auf die objektive, universal gültige Definition von emotionalen Symbolen z. B. in Träumen und formalen und farblichen Darstellungen oder auf Körperbewegungen, Körperhaltungen und Mundfunktionen, auf Zeitbegriffe, auf Ideologien, auf die farbliche, formale und ideelle Gestaltung in der Grafik, Architektur und Werbung. Die psychologischen Erläuterungen hat er in den Tabellen der Lüscher-Farb-Diagnostik und zum Teil in seinem Hauptwerk von 1985 beschrieben: "Das Harmoniegesetz in uns" (7. Auflage ECON-Verlag, München).

Mehrere seiner Bücher sind Bestseller und haben seit drei Jahrzehnten Neuauflagen z. B. "Signale der Persönlichkeit", "Der 4-Farben-Mensch". Sein letztes Buch "Die Farben der Liebe" wurde bisher in 11 Sprachen übersetzt.

 


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