Homöopathie

Der neuartige, direkte Hinweis auf das homöopathische Mittel.

Die Grenzen der schulmedizinischen Möglichkeiten zwingen den interessierten Arzt früher oder später, nach diagnostischen und therapeutischen Alternativen zu suchen.

Dabei stößt sein Interesse meist auch auf die Homöopathie. Allerdings erkennt er bald, daß es schwierig ist, sich die Homöopathie auf traditionelle Weise anzueignen. Das Erlernen der Vielzahl von Symptomen und deren Zuordnung zu den zahlreichen Mitteln überfordert denjenigen, der sich neben seiner schulmedizinischen Praxis nicht ganz der Homöopathie widmen kann.

Die nachfolgend beschriebene, neuartige Methode erfüllt das Bedürfnis, mit einem erträglichen Aufwand sehr effizient homöopathisch arbeiten zu können. Der umwälzende Fortschritt besteht darin, daß man die Krankheit nicht von den Symptomen her zu verstehen versucht, sondern direkt die verursachende Konstitution und die gegenwärtige Disposition erkennt und homöopathisch therapiert. Dank der Farbdiagnostik braucht der Arzt nicht mehr die aufwendige, fast unüberschaubare Vielfalt an homöopathischen Symptomen abzufragen. Mit der Lüscher-Farbdiagnostik, besitzt er eine nonverbale, objektive klinische Meßmethode, die unmittelbar das Resultat der ganzen Anamnese darstellt und damit eine Effizienz ermöglicht, die sowohl allopathisch als auch homöopathisch bisher schwer vorstellbar war.

Dr. med. Rainer A. Richter Facharzt für Pathophysiologie, Neurologie und Psychiatrie, Hahneman

wiederholt es unermüdlich, "daß die Krankheiten auf keiner Krankheitsmaterie beruhen, sondern daß sie einzig geistartige (dynamische) Verstimmungen sind.". (Organon: Vorrede zur fünften Ausgabe). In der Einleitung sagte er es noch deutlicher; daß "die allermeisten Krankheiten dynamischen (geistartigen) Ursprungs sind, ihre Ursache also nicht sinnlich wahrzunehmen ist."

In der heutigen Sprache heißt das: Nicht die sinnlich wahrzunehmenden Symptome, sondern die mentale Steuerung und deren psychovegetativer Zustand sind die Ursache der Krankheit. Das Auswendiglernen und Repertorisieren der Symptome genügt nicht, um die Ursache zu erkennen und das geeignete Mittel zu finden. Das weiss zwar jeder erfahrene Homöopath, wie aber erkennt er die mentale, psychovegetative Fehlsteuerung? Bisher gab es nur den Weg einer umfassenden, intuitiven Menschenkenntnis. Es ist jedoch eine schwierige Kunst, die mentale und psycho-vegetative Steuerung intuitiv aufzuspüren, um das geeignete homöopathische Mittel zu finden.

Bisher gab es nur den Weg einer umfassenden, intuitiven Menschenkenntnis. Mit den speziellen Testfarben der Lüscher-Diagnostik wird die unbewußte, mentale Steuerung und das zugehörige homöopathische Mittel vier- bis zwölfdimensional psycho-vegetativ definiert. Die Farbdiagnostik übersteigt damit das Fassungsvermögen des bewußten Denkens. Sie erreicht dadurch eine Präzisierung und Treffsicherheit, die dem Patienten und auch dem Therapeuten zu gute kommt. Von den Mitteln, die wegen ihren gegensätzlichen Polaritäten widersprüchlich und schwer verständlich zu sein scheinen, werden in dieser Folge zwei Polychreste beschrieben: Sepia und Silicea

Von Sepia meint sogar die hochgeschätzte Cathrin Coulter, es handle sich um drei völlig verschiedene Sepia-Typen, die sich nicht auf einen Nenner bringen lassen: Die überlastete Hausfrau, die Karrierefrau und die Nörglerin. Die Farbdiagnostik und der vom Computer ausgedruckte, folgende Text schafft Klarheit und zeigt die für alle drei Typen gültige Übereinstimmung:

Sepia

 

1. Charakteristik der Aktivität, des Antriebes und der Reaktion auf Herausforderungen: Wie ich auf Anforderungen reagiere.

Ist zur Zeit einer schwer zu ertragenden Belastung ausgesetzt. Empfindet die Anforderungen als aufreibend. Will den schwierigen Verhältnissen aber nicht unterliegen, sondern ihnen widerstehen. Will keine weichliche Nachgiebigkeit aufkommen lassen und keine Kompromisse machen müssen. Nimmt sich zusammen und unterdrückt Aufregungen und Ärger. Staut den Unwillen und aggressive Reaktionen, um den drohenden, impulsiven Ausbruch so lange wie möglich unter Kontrolle zu halten.

2. Charakteristik des Gefühls der Zugehörigkeit: Wie ich die Kollegialität oder die Zugehörigkeit zu den nahestehenden Menschen empfinde.

Die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Verbundenheit und unbedingte Zugehörigkeit ist nicht erfüllt. Wahrt sich die Eigenständigkeit gegenüber anderen. Fordert eine respektvolle Anerkennung. Will sich damit gegen eine respektlose und kränkende Verletzung der eigenen Persönlichkeit und Würde schützen. Begibt sich aber durch die kritisch beobachtende, kühle Distanzierung in eine eigene Isoliertheit.

Nach dem äußeren, symptomatischen Verhalten erscheinen die folgenden drei Typen verschiedenartig:

1. Die pflichteifrige, sich überfordernde Hausfrau.
2. Die sich überfordernde Karrierefrau.
3. Die Frau, die sich zwar schwach und unterlegen fühlt, sich aber mit Kritik und Nörgelei als überlegen aufspielt.

Die achtstellige Farbwahl hingegen, welche die Konstitution aufdeckt, beweist eindeutig, daß alle drei Sepia-Typen dieselbe übereinstimmende, mentale und psycho-vegetative Sepia-Konstitution haben.

Silicea

 

Auch Silicea ist für viele ein schwer durchschaubarer Typ, weil er sich in den unterschiedlichen Persönlichkeitsbereichen gegensätzlich verhält. Das ist für Sepia geradezu charakteristisch. Mit der Farbdiagnostik werden die gegensätzlichen Bereiche klar gegeneinander abgegrenzt und genau beschrieben:

1. Charakteristik der Aktivität, des Antriebes und der Reaktion auf Herausforderungen: Wie ich auf Anforderungen reagiere.

Will mit Selbstbeherrschung und Kontrolliertheit den Herausforderungen, Schwierigkeiten oder Widerstände gewachsen sein. Versucht, Ungeduld zu unterdrücken und sich soweit wie möglich zu beherrschen, um heikle Situationen unter Kontrolle zu haben. Will damit den offenen Ausbruch von Konflikten oder deren Ausweitung und unliebsamen Konsequenzen vermeiden.

2. Charakteristik des Willens und der Genußfähigkeit: Wie ich selber sein will.

Möchte sich nicht gegen Hindernisse und Widerstände durchsetzen müssen. Möchte den beschwerlichen Härten und anstrengenden Erfordernissen am liebsten ausweichen. Fühlt sich dann am ehesten zufrieden und mit sich in Harmonie, wenn es möglich ist, wohltuende Behaglichkeiten unbeschwert zu genießen und auszukosten.

Mit der Farbdiagnostik ist es möglich, eine völlig neuartige Differenziertheit und Präzision zu erreichen. Sie ermöglicht dem Homöopathen die Symptome gezielt zu erfragen und mit einer wirtschaftlichen Schnelligkeit die erwünschte Treffsicherheit zu erzielen.

Voraussetzung für den direkten, nonverbalen Hinweis auf das in Frage kommende homöopathischen Mittel ist die Anwendung der Lüscher-Farb-Diagnostik (Farbenbuch und Tabellen zur Auswertung). Sie ist leicht anzuwenden. Zusätzlich kann die Auswertung direkt auf der Homepage vorgenommen werden.

 


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